Europäischer Freiwilligendienst

Giacche Verdi Bronte Volontari Europei SVEDer Europäische Freiwilligendienst (EFD) bietet jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahre interkulturelles, nicht-formales Lernen und fördert ihre soziale Integration durch die Teilnahme an unterschiedlichen Projekten im Ausland.

Junge Menschen können freiwillige Arbeiten in einem Land innerhalb und außerhalb Europas durchführen. In einem Zeitraum von 2 bis 12 Monaten arbeiten sie als „europäische Freiwillige“ in lokalen Projekten aus verschiedenen Bereichen: Kultur, Jugend, Sport, Sozialwesen, kulturelles Erbe, Kunst, Freizeit, Zivilschutz, Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit uvm. Ausgeschlossen sind Hochrisikointerventionen unmittelbar nach einer Krisensituationen (z.B. humanitäre Hilfe , Katastrophenhilfe , etc.). Das Projekt nutzt die Prinzipien und Methoden des „nicht-formalen“ Lernens. Durch diese Erfahrung haben die Jugendlichen die Möglichkeit, in Kontakt mit neuen Kulturen zu kommen. Außerdem können sie neue Kompetenzen und Fähigkeiten für ihre persönliche und berufliche Ausbildung erwerben. Weitere Informationen siehe: Agenzia Nazionale Giovani (in italienisch)

ACHTUNG: Lese den Leitfaden der Volontaere der Giacche Verdi Bronte, klicke dafuer HIER

Um an dem Europäischen Freiwilligendienst teilzunehmen muss man nichts weiter tun als:

Nostri volontari attuali

Unsere aktuellen Volontäre

  • Ein Land und ein europäisches Projekt auswählen.
  • Das Antragsformular ausfüllen und ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf in englischer Sprache hinzufügen.
  • Und dies an den ausgewählten Verein schicken
  • Für weitere Informationen oder Hilfe stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Gesammelte Zitate unserer (EFD-) Volontäre:

SusiSusanne Schmitt

Während meines EVS auf Sizilien konnte ich wunderbare Menschen treffen, die einzigartige Natur kennenlernen und den Naturschutz aus einer neuen Perspektive erleben. Während der fünf Monate mit Giacche Verdi Bronte habe ich viel über deren wichtige Arbeit gelernt. Egal, ob wir im Projekt „Boschi per la Biosfera“ Bäume gepflanzt oder mit den Kindern viel gelernt haben, es gab immer etwas Neues zu entdecken. Ich freue mich, Teil dieses Teams zu sein und hoffe ein Teil von mir wird immer dort bleiben. Ich hoffe, dass viele Freiwillige auch in Zukunft Giacche Verdi Bronte unterstützen und das Biosphärenreservat bald Realität wird..

JuliaJulia Ebert

Mein Jahr bei Giacche Verdi war unersetzlich und wunderschön. Ich habe so vieles über mich, über Italien, beziehungsweise Sizilien und über das Leben gelernt, von Giacche Verdi, aber auch durch die Sizilianer selbst. Nach einem Jahr täglichem Zusammenleben wächst dir die Giacche Verdi Familie buchstäblich ans Herz und dein Job hier ist nicht einfach nur ein Job, sondern eine richtige Lebensaufgabe, auf der einen Seite weil sie generell eine große Wichtigkeit hat im Gesamtkontext, aber auch auf der anderen Seite, weil man nicht nur seine Arbeitszeit, sondern auch seine Freizeit mit seinen ‚Kollegen‘, verbringt. Das macht diese Erfahrung zu einer ganz Besonderen, da man den Menschen noch viel näher kommt als bei einem normalen Job in Deutschland. Ein Volontariat bringt einen privat und beruflich sehr weiter und ich werde mein Jahr hier bei Giacche Verdi niemals vergessen. Ich bin sehr dankbar für Alles, was mir beigebracht wurde und für meine innigen familienähnlichen Beziehungen zu Gino, Stefanie, Andrea und Lidia. Eine Zeit, die ich nie mehr missen möchte…

ViktorViktor Kurz

Mein Freiwilligendienst mit Giacche Verdi Bronte war eine der wertvollsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe. Ich bin seit insgesamt 15 Monaten in Bronte, mit so vielen wunderbaren Menschen in einer reichen und faszinierenden Kultur. Bronte ist ein lebendiges und schönes Dorf und wurde bald zu meiner zweiten Heimat. Ich bin unglaublich glücklich, dort so viele Freunde gefunden zu haben und Teil der Familie Giacche Verdi geworden zu sein. Die Projekte „Saubere Flüsse – Fiumi puliti“, „Saubere Strände – Spiagge Pulite“, „1000 Samen – 1000 Semi“ und „Wälder für die Biosphäre – Boschi per la Biosfera“, die wir gemeinsam durchgeführt haben, waren interessant, unterhaltsam und gleichzeitig herausfordernd und ich bin sehr stolz darauf, an diesen schönen Projekten mitgewirkt zu haben. Ich bin sicher, dass ich meine Zeit in Sizilien nie vergessen werde, ich hatte viel Spaß und werde zweifellos oft wiederkommen, um euch zu besuchen. Ich möchte mich bei Gino, Stefanie, Andrea, Lidia und allen anderen von Giacche Verdi Bronte bedanken, die mir diese schöne Zeit ermöglicht haben.

SedanurMarie Spallek

Mit Giacche Verdi Bronte habe ich ein Jahr voller fantastischer Erfahrungen erlebt. Ich habe eine neue Kultur, eine neue Sprache und viele niedliche Kinder, die schöne und besondere Natur Siziliens kennengelernt und viel gelernt. Aus tiefstem Herzen danke ich Giacche Verdi Bronte und der Manfred-Hermsen-Stiftung, die einen großartigen Beitrag zum Schutz von Natur und Umwelt leisten. Ich danke Gino, Stefanie, Andrea, Lidia und Ilkay, die mich alle zusammen in diesem schönen Land zwischen Ätna und Nebrodi willkommen geheißen haben und mich diese wunderbare Erfahrung leben ließen! Ich danke euch vielmals! Ich kann es kaum erwarten, zurück zu kommen und euch zu besuchen!

SedanurSedanur Cozar

Es ist schwer zu beschreiben, welche drei wunderbaren Monate ich in Bronte verbracht habe. Es waren drei sehr intensive Monate Freiwilligendienst mit Giacche Verdi Bronte. Ich habe viel gelernt und viele Erfahrungen gemacht und ich habe immer alles mit dem Bewusstsein gelebt, dass diese Tage einzigartig und unwiederholbar sein würden. Anfangs habe ich nicht darüber nachgedacht, aber die Rückkehr in die Türkei wird wirklich schwierig sein! Ich habe die Flusssteine für die Projekte „Saubere Flüsse – Fiumi puliti“ und „Saubere Strände – Spiagge Pulite“ gemalt und fühlte mich immer zu Hause und als ein fester Bestandteil von Giacche Verdi Bronte mit den anderen Freiwilligen und den Verantwortlichen Gino, Andrea, Lidia und meiner Mentorin Ilkay. Ich habe nicht nur eine tolle Arbeit in meinem Freiwilligendienst gefunden, sondern auch Freunde und eine zweite Familie. Ich werde diese Erfahrung nie vergessen. Giacche Verdi Bronte gibt Hoffnung auf eine bessere Welt und ich bin sicher, dass sie die Natur weiterhin schützen werden!

MehmetMehmet Ibrahim Ozkan

Während meiner Freiwilligenarbeit habe ich nicht nur Italienisch gelernt, sondern Freunde gefunden und neue Kulturen kennengelernt,
besonders die Italienische. Die Arbeit mit Giacche Verdi Bronte hat mir sehr viel Spaß gemacht, der Präsident Gino Montagno hat mich immer unterstützt und mir viel über Pferde und Natur erzählt. Meine Mentorin Ilkay hat mir immer geholfen und Andrea war immer freundlich und hilfsbereit. Ich nahm am Umweltbildungsprojekt Fiumi Puliti – Saubere Flüsse teil und sah die Kinder glücklich über das, was wir tun, was mich wiederum sehr glücklich und stolz auf unsere Aktivitäten machte. Ich werde Italien vermissen!

MadlinMadlin Brümmel

Ich finde die Thematik des Volontariates sehr spannend und ist eine sehr gute Kombination aus meinen Interessenfeldern. Wie Beispielsweise die Arbeit im Bosco Brignolo. Man kann sich fachlich und kreativ in dieses Projekt einbringen und das stellt auch eine Hauptaufgabe. Ich habe Gino einige Ideen vorgestellt und kann bereits beginnen mit einer anderen Volontärin (Lykke Heine) eine Skulptur aus Müll zu erstellen mit der Absicht, die Bevölkerung auf dieses Problem „aufmerksam“ zu machen. Ich denke das ist schon ein kleiner aber sinnvoller Schritt.
Weiterhin haben wir ab und zu die Möglichkeit mit den Pferden von Gino und „Giacche Verdi“ zu arbeiten, was für mich persönlich auch eine sehr tolle Erfahrung ist. […]
In meiner Zeit hier habe ich auch schon viele sehr freundliche Einheimische kennengelernt, die den Aufenthalt auch nochmals verschönern, da man somit mehr von dem Land und der Kultur erlebt. Sizilien ist für mich eine sehr schöne und spannende Insel und ich bin jeden Tag aufs neue von der Landschaft beeindruckt. Ich fühle ich sehr wohl und bin sehr froh, dass ich diese Möglichkeit habe. Ich hoffe, dass ich weiterhin noch viel von Sizilien sehen kann und mich weiterhin durch die Arbeit als Volontärin nachhaltig einbringen kann.

SANYO DIGITAL CAMERATilo Weber

Gleich in meiner ersten Woche wurde ich aktiv in das Projekt „Fiumi Puliti“ eingebunden. Obwohl ich noch etwas unsicher aufgrund meiner anfangs geringen Sprachkenntnissen war, wurde ich durch die Vorgesetzten und die anderen Volontäre immer unterstützt und motiviert, wodurch es mir eine große Freude und keine Bürde war, sogleich „ins kalte Wasser“ geworfen zu werden.
Auch durch die Zusammenarbeit mit sizilianischen Forstwissenschaftlern (Dr. Salvatore Vinciguerra, Dr. Sebastiano Cullotta und Prof. Giovanni Spampinato) bei meinem Projekt am Monte Egitto habe ich unglaublich viel Einblick in diesen Berufszweig bekommen. Ebenso unsere Gesprächstermine mit den Bürgermeistern und Parkmitarbeitern im Rahmen des Biosphärenreservates waren sehr aufschlussreich (besonders um die sizilianische Mentalität bei politischen Entscheidungen kennenzulernen). Meine anfangs eher abstrakten Vorstellungen zu der täglichen Arbeit einer Naturschutzorganisation sind so mit Inhalt und Leben gefüllt worden.
Insbesondere das neue Bufo bufo Krötenprojekt fasziniert mich sehr, da ich dabei von der ersten Idee aus ein Konzept entwickeln und so allen Chancen und Herausforderungen von Anfang an beiwohnen und gestalten kann. […]
Alles in allem bin ich sehr glücklich hier zu sein und freue mich auf jeden weiteren Tag den ich hier bei Giacche Verdi in Bronte verbringen kann.

FlavioFlavio Salomone

Mein Volontariat hier in Bronte ist nun zur Hälfte verstrichen und ich kann sicher sagen, dass es auf der „Top 5 Liste der besten Entscheidungen meines Lebens“ steht. In den sieben Monaten habe ich mich in vielen Hinsichten weiterentwickelt. Vor allem das gemeinsame Leben und Arbeiten mit den anderen Volontären (verschiedenster Kulturen) hat mich einiges im Umgang mit verschiedenen Menschen gelehrt. Durch den EFD habe ich gelernt mich mittels Kommunikation besser mit Konflikten auseinanderzusetzen, die ich mit anderen Personen habe. Durch die verschiedenen Sichtweisen, die mir aufgrund der verschiedenen Kulturen eröffnet wurden, gehe ich nun viel distanzierter an Probleme mit anderen Menschen heran.
Ich habe mich vor allem in meinem Verhalten verändert. Ich wurde von der gelassenen und natürlichen Art der Sizilianer angesteckt und habe meinen „Berliner-Großstadtstress“ endlich abgelegt. Ich bin vor allem viel offener für andere Kulturen und andere Menschen geworden.
Die Arbeit auf Sizilien macht mir sehr viel Spaß. Das Arbeitsklima mit den Volontären und den lokalen Mitarbeitern: Gino, Lidia, Ilkai etc. ist sehr angenehm familiär. Was ich von meiner Arbeit hier gelernt habe, ist vor allem das handwerkliche Arbeiten. Reparaturen im Haus, am Auto oder Stacheldraht verlegen haben mir auf jeden Fall sehr weitergeholfen. Alles in allem sind meine Eindrücke bis jetzt sehr positiv.

LykkeLykke Heine

Das Leben hier ist ganz anders als mein Leben in Hamburg war. Deshalb musste ich mich erst einmal einleben, aber jetzt gefällt es mir hier sehr gut. Ich habe schon sehr viele wunderschöne Erfahrungen gemacht, welche ich niemals vergessen werde. Des Weiterem habe ich die sizilianische Umweltschutzarbeit kennenlernen können. So organisieren ein anderer Volontär und ich zum Beispiel jeden Mittwoch eine Kindergruppe im Bosco Brignolo, welche immer sehr viel Spaß bringt, und ich helfe bei einem Umweltbildungsprojekt mit, das wir an den Schulen veranstalten. Außerdem habe ich schon sehr viele nette Menschen kennengelernt und einen Eindruck von der Sizilianische Lebensweise bekommen können. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich den EFD bei Giacche Verdi machen kann.

Ana MaríaAna María Velasco Trives

I’m doing my EVS in Bronte. Is a quiet place with all the facilities you could need. The people in the town are very open. We have a good group of friends with whom we can make excursions and practice Italian. […]
The first months we didn´t have too much work but now I started with a project in the school that is very interesting, since I always liked the topic of environmental education. Right now I think I’m covering both aspects that lead me to start this volunteering experience. First, to learn a new language, Italian, and improve my English. And secondly to learn something that allows me to work in the field that interests me.

MiguelMiguel Torres García

My first three months here have been good, although with some low and highs. It always takes some time to adapt to a new life and to new people, but you have to overcome difficulties and look forward, since this is a great experience. Generally speaking, people from the town are nice and life is easy and simple. Living with my flat mates is good, they are really nice persons. My work is really manifold and related to the environment, such as environmental education with children, which I really like, since I think that respect for nature is important, and the sooner we start learning it the better. Also we work with environmental protection and conservation, like in the project to create a biosphere reserve, project in which I’m taking care about the cartography work. To present the project to the Unesco, we need many different maps of the area.

Selina GremmlersdorfSelina Gremmler

Die ersten fünf Monate sind bald schon vorbei und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Anfang August, genau zum Sommer, bin ich hergekommen und es war auch genau die Zeit, in der wir hier wahnsinnig viel unternommen haben. Dank der ganzen Aktivitäten und vor allem der Warmherzig- und Freundlichkeit der Brontesen wurde mir der Einstieg sehr leicht gemacht. Ich komme von Anfang an, egal ob unter uns Volontären oder mit den Italienern sehr gut klar.
Besonders die Atmosphäre im Haus ist momentan sehr angenehm. Das relativ internationale Zusammenleben (Spanier und Deutsche) bereichert jedoch auch meinen persönlichen Horizont und vor allem auch mein Wissen über andere Kulturen. Folgende Fragen „Was bedeutet ‚…‘ auf Spanisch bzw. Deutsch?“ oder „Wie ist das denn in Spanien/ Deutschland?“ sind in unserem Haus keine Seltenheit.
Die Arbeit betreffend habe ich größtenteils auch nur Gutes zu berichten. Im August hat sich die Arbeit aufgrund des „Sommerlochs“ noch sehr in Grenzen gehalten.
Man merkt nun, dass die Projektarbeiten starten. Miguel (ein spanischer Volontär) und ich haben bereits viele thematische Karten für das geplante Biosphärenreservat erstellt und haben nun sogar schon mit der Zonierung des Reservats begonnen. Was mich sehr begeistert, ist, dass meine aktuelle Arbeit sehr an mein Geographie-Studium angelehnt ist und ich die Theorie in die Praxis umsetzen kann. Vor allem wird sie mir jedoch auch für meinen weiteren beruflichen Werdegang nützlich sein, wofür ich der Manfred-Hermsen-Stiftung schon jetzt dankbar bin. Was ich als sehr angenehm empfinde ist, dass uns Stefanie selbstverständlich Anweisungen oder Verbesserungsvorschläge für unsere Karten gibt, wir jedoch auch momentan erst einmal freie Hand bei der Planung der Zonierung haben. So müssen Miguel und ich uns selber mit der Thematik erst einmal genauer auseinandersetzen und uns inhaltlich einarbeiten, bevor wir mit den Karten beginnen können.
Ob ich mich auch verändert habe? Ohja! Allein nach dieser kurzen Zeit kann ich sagen, dass mir besonders das kunterbunte Zusammenleben in einer WG gefällt. Mir gefällt es wahnsinnig gut, dass bei uns im Haus immer was los ist und keine Langeweile aufkommt. Ich kann von mir also behaupten gesellschaftsfähiger, toleranter und offener gegenüber anderen Personen geworden zu sein.
Außerdem bin ich dank der sizilianischen Lebensweise ruhiger geworden. Ich habe durchaus Gefallen an „piano piano“ und „domani domani“ gefunden, wobei ich jedoch nach wie vor manche deutsche Eigenheiten bis jetzt noch nicht abstellen kann. Vor einem Monat habe ich beispielsweise mit Miguel und David an einem GPS-Seminar teilgenommen. Auch in Spanien wird Pünktlichkeit recht groß geschrieben, so waren wir, wie es in Deutschland nun mal üblich ist, pünktlich zur angegeben Zeit am Treffpunkt. Doch wir waren die Ersten. Nach einer halben Stunde trudelten erst die weiteren Seminarteilnehmer ein und nach einer Stunde begann schlussendlich das Seminar.
Der EFD hat sich für mich, allein jetzt nach den ersten drei Monaten, schon gelohnt. Das interkulturelle Zusammenleben macht mir sehr viel Spaß und die Personen, die ich in dieser kurzen Zeit schon kennengelernt habe (egal ob Volontäre oder Italiener), möchte ich nicht missen. Man lernt anderen Kulturen gegenüber tolerant und offen zu werden und deren Eigenheiten zu verstehen und zu akzeptieren.
Bis jetzt habe ich auf allen Ebenen (persönlich, freundschaftlich, Arbeit etc.) schon von dem EFD profitiert und bereue meine Entscheidung Heimat, Freunde und Familie für ein Jahr zu verlassen, nicht im Geringsten. Im Gegenteil, der EFD ist für mich in jeglicher Hinsicht eine Bereicherung!

Anna
LottfiLottfi Allal

Ich empfand den Europäischen Freiwilligendienst als das Beste was mir in meinem Leben passiert ist, weil ich viel über mich und das Leben gelernt habe. Dies alles habe ich „Giacche Verdi Bronte“ zu verdanken.
Sie haben sich immer um uns gekümmert und uns wie zu Hause fühlen lassen. Dafür werde ich ihnen nie genug danken können. Nun weiß ich, dass ich eine zweite Familie auf der anderen Seite des Mittelmeers habe.
Vielen Dank an: Gino Montagno, Lidia Marullo, Ilkay Poti, Stefanie Hermsen, Nino Montagno, Tobia Montagno, Elvira Leonardi, die Einwohner von Bronte und an alle Sizilianer. Vielen Dank und bis bald!!

Hannah Oberlerchner Hannah

Im Herbst startete dann das Projekt fiumi puliti (Saubere Flüsse). Gemeinsam mit Elvira Leonardi, einer Biologin aus Palermo und Mitarbeiterin bei Giacche Verdi, durfte ich Präsentationen in Schulen abhalten. Wir referierten über die Flüsse Siziliens, wie diese entstehen, deren Flora und Fauna und die Verschmutzung dieser Gewässer. Zu Beginn war ich mir sehr unsicher, denn das Reden war noch nie eine meiner Stärken. Dann musste ich auch noch in italienischer Sprache vor einer Gruppe von Kindern reden und das mehrmals! Von Zeit zu Zeit fiel es mir jedoch immer leichter und ich konnte mich meiner Angst stellen. Mir machten die Präsentationen richtig Spaß und man merkte auch, dass sich der Großteil der Kinder für dieses Thema interessierte und sie beteiligten sich auch an unseren Vorträgen.

Was ich während meines Aufenthaltes und der Zusammenarbeit mit Giacche Verdi und auch mit dir [S. Hermsen] sehr schätzte war vor allem die familiäre Struktur. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl und wurde sofort in dieses familiäre Arbeitsklima aufgenommen. Ich persönlich kann nur jedem ein EFD empfehlen.

JanaJana Lesjak

Herzlichen Dank für die tolle Zeit auf Sizilien, ich habe während des Europäischen Freiwilligendienstes sehr viel über das Leben gelernt und Erfahrungen gemacht, die mein zukünftiges Handeln prägen. Durch das Arbeiten mit den Kindern dort habe ich gemerkt, dass ich pädagogisch talentiert bin und habe daraus meinen Berufswunsch Grundschullehrerin entwickelt. Ich wünsche jedem die Möglichkeit, den Mut und die Kraft ein Jahr ins Ausland zu gehen, weil man so die Chance hat seinen Horizont zu erweitern und als weltoffener Mensch Nachhause zurückzukehren.

CIMG8654 Gianluca

Gianluca Sica

………Die Vorbereitungen für das Highlight in Bronte standen an: die „Sagra del Pistacchio“. Ein Volksfest um ein Produkt zu feiern, für das Bronte über die Grenzen Siziliens hinaus überall bekannt ist, nämlich die Pistazie. Auch Giacche Verdi hatte einen Stand und den bauten wir gemeinsam die darauffolgenden Tage auf und hatten dann an den beiden „Sagra-Wochenenden“ abwechselnd Schichten, wo wir Infos über die Organisation gaben, oder verschiedene Spiele für die Kinder anboten, wie beispielsweise ein selbstgebautes Fühlspiel, oder wir bemalten mit den Kleinsten zusammen Steine.
Nebenbei begannen Michele und ich mit dem „Handy-Recyclingprojekt“. Ziel war es, alte, bereits ausrangierte Mobiltelefone zu sammeln und dadurch Rohstoffe wie das Gold der Kontakte, oder das Metall der Gehäuse zurückzugewinnen um so die Umwelt zu entlasten. Wir begannen mit Recherchen über die Gesetzeslagen, da wir Sammelbehälter in Bronte verteilen wollten, die wir bereits gebaut hatten und trugen zudem Informationen über mögliche Abnehmer aus Deutschland und Italien zusammen.
Ich empfehle dieses „Abenteuer Sizilien“ jedem weiter – Wer hier durchkommt, der schafft es überall.

DOMI-KATADominik Rösch

………Mein Freiwilligen Dienst bei Giacche Verdi di Bronte war geprägt von den unterschiedlichsten Aufgaben und Tätigkeiten. Neben praktischen Arbeiten im Freien zur Landschaftspflege, Vorbereitung und Durchführung von Öffentlichkeitstagen und Schulexkursionen, war auch Raum für eigene Projekte und Ideen. Neben den vielen Projekten und regelmäßigen Arbeiten, standen auch immer wieder andere Tätigkeiten auf der Agenda. Ein besonderer Höhepunkt war dabei die knapp zwei Wochen andauernde Heuernte in einem kleinen Waldstück in der Nähe von Randazzo. Mit dem Traktor ging es über die zum Teil sehr engen Waldwege. Vor dem Traktor liefen stets zwei Freiwillige her, die mit Mistgabeln die von Einheimischen vorgeschnittenen Gräser in der Mitte des Weges drapierten. Der Traktor fuhr mit seinem Anhänger über die Haufen und hinten kamen fertig geschnürte und gepresste Heuballen heraus, die wiederum ein anderer Freiwilliger säuberlich am Wegrand stapeln musste. Sinn der Aktion war zum einen die Waldbrandgefahr im Sommer zu reduzieren und zum anderen Futter für die Pferde im Winter zu sammeln. […]
Neben türkischen Mitbewohnern, teilte ich mir das Haus mit Freiwilligen aus Frankreich, Österreich, Italien, Deutschland und Spanien.

ADRIANOAdriano Cutello

……Im Eichen-Projekt am Mt. Egitto hatte ich dann meinen bisher größten Auftritt auf Sizilien. Als nämlich der Experte RainerKöpsell eingeladen wurde um die Wichtigkeit des Schutzes der Eichen nochmals zu bekräftigen, war es meine Aufgabe für ihn an diesem Vormittag zu dolmetschen. Eine echte Herausforderung. An dieser Stelle zeigte sich auch wie gut mich Gino und die anderen schon kannten. Hätte ich von vornherein gewusst das Vertreter der Forestale. der Universität Catania und anderen wichtigen Persönlichkeiten zusammen mit einem örtlichen Fernsehsender vor Ort gewesen wären, hätte ich
wahrscheinlich abgelehnt und mich so um eine bedeutende Erfahrung gebracht.
Bei meinem letzten Projekt war ich dieses Mal nicht nur Helfer sondern Leiter. Es sollte eine Komposttoilette errichtet werden. Nach einiger Vorarbeit konnte ich damit beginnen und der französische Volontär Lottfi Allal half mir bei der Errichtung. Natürlich stand uns, wie fast immer wenn es um das Handwerkliche ging, Ginos Bruder Nino, welcher bei unseren Projekten immer wieder mitgeholfen hatte, in Form von Tipps und Tricks zur Seite.
Die letzten Wochen, in denen ich mich noch von den Leuten aus Bronte verabschiedete vergingen und so war der Tag der Abreise gekommen und es schien mir unglaublich, dass das Jahr jetzt schon vorüber war.
Alles in Allem war es eine schöne Zeit in der ich viele neue Freundschaften schließen konnte und viele neue und schöne Erfahrungen machen durfte und dass mein „persönliches Projekt“ keineswegs gescheitert war. Ich würde mich jederzeit in diesen riesigen Mischmasch aus Kulturen stürzen und empfehle es jedem diese Erfahrung unbedingt zu machen.

ANNAAnna Liedmann

………Eines gab es in unserem Volontärshaus nie … Langeweile. Im Laufe des EFD-Jahres habe ich eine Vielzahl an unterschiedlichsten Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kennengelernt. Es war eine sehr lehrreiche und interessante Zeit, die einem die unterschiedlichsten Kulturen und auch kulturellen Unterschiede aufgezeigt hat.
Am 24.05.2012 war es dann soweit und die Studenten der Uni Hannover trafen ein. Und schon kam uns das große Haus gar nicht mehr so unendlich riesig vor. Durch die Studentenexkursion hatten wir die Möglichkeit die Umgebung von Bronte zu erkunden, viele tolle Orte und Menschen kennenzulernen. So wurden beispielsweise verschiedene Aziende angefahren, auf denen wir dann durch die Besitzer eine umfangreiche Führung bekamen und uns mit der italienischen Sprache beschäftigten konnten.
Eines der ersten Projekte bei denen ich im Rahmen meines Volontariats bei Giacche Verdi mitarbeiten durfte, war das Projekt „Le Querce di Monte Egitto“ einem Projekt zur Rettung von 56 monumentaler Flaumeichen auf dem Seitenkrater des Etna „Monte Egitto“ Während der vier Tage übernachteten Britta, Tobi und ich am Eingang des „Parco dell‘ Etna“ in einem großen Zelt. Um nicht jeden Tag zu Fuß zum „Monte Egitto“ zu wandern, wurden uns von Gino drei seiner Pferde zur Verfügung gestellt, die mit uns die vier Tage vor Ort verbrachten. Ein richtig tolles Erlebnis und eine entspannende Abwechslung zum regen Treiben in Bronte, aber auch sehr sehr anstrengend.

TOBITobias Fronk

……..Rückblickend kann ich nur sagen, dass der EFD auf Sizilien eine super Erfahrung war und ich diese keineswegs bereue und somit all jenen Personen danke, die dazu beigetragen und es ermöglicht haben.
Ok, eine Sache fällt mir jetzt spontan ein. Ich denke, dass ich mein Hemmnis bzw. meine Angst vor Gruppen, egal ob groß oder klein, bekannt oder unbekannt, zu sprechen, sowohl in meiner Muttersprache als auch in der italienischen Sprache, etwas abbauen konnte. Das ist für mich ein kleiner, aber sehr wichtiger Schritt. Zudem denke ich, dass ich aufgrund neuer und ungewohnter Situationen vor Ort nun etwas besser meine persönlichen Stärken und Schwächen einschätzen kann und auch neue entdeckte habe.
Fazit vom spontanen Unterfangen Sizilien, I love my sicily.

ULLIUlrike Gentzen

……Dadurch, dass ich zu Beginn bei jedem Projekt mitarbeiten durfte, konnte ich in vielen Bereichen Erfahrungen sammeln und einen Einblick in die Arbeiten eine Naturschutzorganisation gewinnen. Die Projekte haben mir auch gezeigt, dass eine der wichtigsten Aufgaben die Umweltbildung ist („Fiume Puliti“ und „Laboratorio di Riciclaggio“ – Recyclingprojekt) und dass Projekte, durch bürokratische Hindernisse, manchmal sehr langwierig sein können.
Auch in Bezug auf meine Masterarbeit hat mir das Praktikum sehr viel gebracht. Ich habe gelernt, ein eigenes Projekt zu bearbeiten, von der Themenfindung bis zum Filtern der wichtigsten Daten und dem Fokussieren auf bestimmte Themen innerhalb der Arbeit. Ich konnte meine bisherigen GIS-Kenntnisse anwenden und erweitern. Hilfreich dafür war auch der zweiwöchige GIS-Kurs im November. Hier konnte ich grundlegende Inhalte wiederholen und eine Reihe neuer Sachen lernen. Für die Unterstützung meiner Arbeit möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich bei Stefanie Hermsen, Johannes Burmeister, Britta Dingeldein, Gino Montagno und Lidia Marullo bedanken. Der Dank geht selbstverständlich auch an alle Volontäre, die mir ebenfalls Mut für meine Arbeit gemacht haben. Ich möchte die Zeit auf Sizilien nicht missen.

BRITTABritta Dingeldein

……… Bosco Brignolo – Oh dieses Kapitel ist lang! Und es könnte ein eigenes Buch werden. Mein Herzstück und meine Hauptbeschäftigung während meinem Freiwilligendienst. Schon als ich ankam wurde mir von Stefanie Hermsen und Gino Montagno die „Kinderwaldidee“ ans Herz gelegt. Als fertig studierte Försterin mit Hang zur Umweltbildung war das Projekt perfekt für mich. Und eine große Herausforderung. Ich war von Anfang an dabei, hatte einen Rahmen und konnte eigene Ideen einbringen.
Natürlich war ich von Anfang an mit meiner Leidenschaft für Pferde in die Pflege derer und den 2-mal wöchentlich stattfindenden Reitunterricht involviert. Eine Meute reitender Kinder sauste um mich, pantomimisch und mit Hilfe der 3 gelernten Wörter verbesserte ich sie beim Reiten und sie mich beim Italienisch. Gut war es von Anfang an mit Mateo, ein schwer behinderter Junge, der zur Reittherapie kam. Er kann auch nicht reden und zusammen auf dem Rücken von Artua, unserem Therapiepferd, fühlten wir die Bewegungen des Pferdes und machten Übungen.
Für mich waren die bereits 1 ½ Jahre eine große Bereicherung. Nach dieser Zeit fühle ich mich schon fast als Sizilianerin und will gar nicht mehr weg.

TinaTina Assmann

……… Auch wenn es durchaus schon sehr schwierige Momente gab, überwiegt das Gefühl, dass ich froh und glücklich bin hier zu sein und all das Erleben zu dürfen. Ich bin mir nicht sicher, ob mir der Freiwilligendienst bei Giacche Verdi für meine berufliche Zukunft konkret helfen wird, für meine persönliche Entwicklung aber mit Sicherheit.

SANYO DIGITAL CAMERALena Häberlein

……Mir gefällt es in Bronte zu sein, im Naturschutz tätig zu sein, einen praktischen Einblick zu bekommen und zu merken, wie schwierig die Umsetzung in der Realität ist.
Ich freue mich, das Vogelprojekt weiter zu machen und jetzt mit dem Fliegenprojekt anzufangen, freue mich auf die Exkursion mit den Studenten und Professoren. Würde gerne etwas mehr Umweltbildung machen, hätte Lust einen festen Nachmittag oder Abendtermin im Büro von Giacche Verdi oder auf der Fläche von Brignolo mit Kindern und Jugendlichen zu gestalten, Aufzuklären über Naturschutzthemen oder auch Plastikmüll und zu einem nachhaltigeren Lebenstil anzuregen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERARaúl Ruiz

……… I had the luck to make several trips around the island to cities like Catania and Messina and attend a two day convention about Biosphere Reserves in Syracuse. I could also visit the various parks with the intention to collect data and know the terrain to include in the future Reserve of the Biosphere: depth walks through the parks of Etna, Nebrodi, Madonie and Alcantara, each with their different features (rocks, vegetation…) were a great experience for those who love nature and we believe that its preservation is essential. I was fortunate to share these natural parks travels with Professor Michael Succow, an eminence in the field of environment, who transmit his interest and passion for nature.
Specifically, I had the opportunity to work with horses, cleaning stables, place land fencing and horseback riding with disabled people… this activity was highly rewarding.
In short, is a 100% experience recommended for those who want to do voluntary work and are hesitant to do it.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHenriette Schubert

……Alles in Allem bot sich mir durch den Freiwilligendienst ein Einblick in die sizilianische Lebensart, Kultur und Mentalität wie er authentischer nicht sein kann.

NADIANadja Erdmann

…Der Kontakt mit den Menschen vor Ort ist das A und O, ein Verständnis für ihr Denken und Leben die Grundvoraussetzung für alles im Projekt. Ich glaube, dass das Projekt wirklich zukunftsfähig ist, viele gute Ideen dahinterstecken und wünsche mir wirklich, dass andere Volontäre mindestens genauso viel Spaß und noch mehr lernen als ich.“

FLORIANFlorian Lauer

……Es war für mich etwas ganz Besonderes den Ätna aktiv zu sehen. Ebenso hat es mir viel Spaß gemacht, bei der Olivenernte dabei zu sein und die großen Mengen an Früchten von Hand zu ernten. Ich werde mit Sicherheit oft an meine Zeit in Sizilien denken.

vademecum-volontari-giacche-verdi-bronte